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Heidelberg. Der Film. Die Geschichte. erscheint

© Stadtarchiv Heidelberg

Heidelberg im 20. Jahrhundert: Die Universität – ein Anziehungspunkt für Studenten aus aller Welt. Die Altstadt, die Neckarbrücke und das Schloss attraktiv für Touristen, damals und heute.

Das Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart hat gemeinsam mit der Heidelberg Marketing GmbH ein spannendes Filmporträt über und für Heidelberg realisiert. Mit historischen Aufnahmen der Stadt und ihrer Bewohner ist ein Dokumentarfilm mit bisher nicht veröffentlichten Aufnahmen des letzten Jahrhunderts bis in die heutige Zeit entstanden der auf DVD in sechs Sprachversionen erhältlich ist.

Heidelberg. Der Film. Die Geschichte.
Länge: ca. 45 Min. (DVD/Pal)
dt., engl., frz. spanische, chinesische und koreanische Fassung
Bildformat: 16:9 mit Archivmaterial 4:3
Ton: Stereo
ISBN: 978-3-943510-07-2
Preis: 19,95 EUR (zzgl. Versand)

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» www.filmreise.info
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Die Filmreise durch Heidelberg, die Stadt der Romantik, beginnt in der sogenannten guten alten Zeit. 1911 wird schon beim Liselotte-Fest im Schlosshof gedreht, eine Rarität.

Anfang der 1920er Jahre entstehen sogenannte Neckar-Western im Stummfilmstudio Glashaus in Schlierbach. Aus derselben Epoche überliefert sind Ansichten vom romantischen Heidelberg und der verklärte Blick auf das Studentenleben. Attraktiv für Gäste und Touristen war Heidelberg schon immer, Hobbyfilmer halten Ausflüge, Verlobungen und Hochzeiten fest.

Auch aus der Zeit des Nationalsozialismus gibt es Filmdokumente, so berichtet z.B. die Wochenschau von der 550-Jahrfeier der Universität oder von der Eröffnung der „Reichsfestspiele“ in Heidelberg im Sommer 1939.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs kommen die Amerikaner nach Heidelberg, die Stadt ist nicht nur Teil der amerikanischen Besatzungszone, sondern Standort hoher Kommandostellen der US-Army und der Nato.

Das Fernsehzeitalter beginnt in der Stadt am Neckar mit einem Paukenschlag, Heidelberg bekommt im Jahr 1955 einen neuen Bahnhof und wird endgültig zur Touristenmetropole der 1950er und 1960er Jahre. Und immer mehr Studenten wollen an die Universität. Zimmernot und überfüllte Hörsäle führen bereits in den 1950er Jahren zu Studentendemonstrationen.

1962 bekommt der Heidelberger Physiker Hans Jensen den Nobelpreis, das Deutsche Krebsforschungszentrum wird gegründet. Zu dieser Zeit ist Heidelberg eine Sportstadt.

Danach Studentenproteste, Verkehrsberuhigung, eine Heidelbergerin wird Königin von Schweden … spannende und schwierige Zeiten.

Im Herbst 2013 schließt die US Army die Garnison Baden-Württemberg – und damit ihr Herzstück: Heidelberg. Ein historischer Einschnitt, mit dem Abzug der US Army aus Westdeutschland geht ein prägendes Kapitel deutsch-amerikanischer Geschichte zu Ende.